Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

I. Geltungsbereich

 

1) Diese Geschäftsbedingungen gelten für Verträge zwischen dem Auftraggeber  und Mal2wo Events. Durch diesen Vertrag wird der Verkauf von Dienstleistungen aus den Bereichen Veranstaltungslogistik, Projektleitung und Beratung geregelt. Wegen der Details des jeweiligen Angebotes wird auf die telefonische und mailtechnische Kommunikation und auf die Homepage verwiesen.

 

2) Geschäftsbedingungen des Veranstalters finden nur Anwendung, wenn dies vorher schriftlich vereinbart wurde.

 

II. Mängel, Haftung, Verjährung

 

1) Der Vertrag kommt durch die Annahme des Antrags des Veranstalters durch Mal2wo Events zustande; diese sind Vertragspartner.

 

2) Mal2wo Events haftet mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns für seine Verpflichtungen aus dem Vertrag. Ansprüche des Veranstalters auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, wenn Mal2wo Events die Pflichtverletzung zu vertreten hat, sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung von Mal2wo Events beruhen und Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Verletzung von vertragstypischen Pflichten von Mal2wo Events beruhen. Eine Pflichtverletzung von Mal2wo Events steht die eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen gleich.

Sollten Störungen oder Mängel an den Leistungen von Mal2wo Events auftreten, wird Mal2wo Events bei Kenntnis oder auf unverzügliche Rüge des Veranstalters bemüht sein, für Abhilfe zu sorgen. Der Veranstalter ist verpflichtet, das ihm Zumutbare beizutragen, um die Störung zu beheben und einen möglichen Schaden gering zu halten. Im Übrigen ist der Veranstalter verpflichtet, Mal2wo Events rechtzeitig auf die Möglichkeit der Entstehung eines außergewöhnlich hohen Schadens hinzuweisen. Alle Ansprüche gegen Mal2wo Events verjähren grundsätzlich in einem Jahr ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn. Schadensersatzansprüche verjähren kenntnisunabhängig in fünf Jahren. Die Verjährungsverkürzungen gelten nicht bei Ansprüchen, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung von Mal2wo Events beruhen.

 

III. Leistungen, Preise, Zahlung, Aufrechnung

 

  • Mal2wo Events ist verpflichtet, die vereinbarten Lieferungen und Leistungen zu erbringen.

  • Der Veranstalter ist verpflichtet, die für diese und weitere in Anspruch genommene Lieferungen und Leistungen vereinbarten bzw. üblichen Preisen Mal2wo Events zu zahlen. Dies gilt auch für von ihm veranlasste Lieferungen, Leistungen und Auslagen von Mal2wo Events an Dritte (insbesondere auch für Forderungen von Urheberrechtverwertungsgesellschaften) sowie für zusätzliche Aufwendungen, wie z.B. defekte Aufzüge, verschlossene Türen, Stromausfall, die unerwartet entstehen und nicht kalkuliert werden konnten. 

  • Die vereinbarten Preise verstehen sich netto, jeweils zuzüglich der am Veranstaltungstag gültigen gesetzlichen Mehrwertsteuer.

  • Der Stundensatz wird vor Vertragsabschluss verhandelt und ist nach Schwere und Umfang der Dienstleistung variabel und wird damit festgelegt. Der Mindestbestellwert liegt bei 4 Arbeitsstunden.

  • Zu diesem Stundensatz kann es zusätzlich zu Aufwandskosten kommen. Diese entsprechen einer Anfahrtspauschale, Fahrkosten oder einer Verpflegungspauschale. Da es sich um variable Kosten handelt, wird vor jedem Auftragsbeginn eine Festlegung dieser Kosten im Voraus getätigt und im Nachhinein in Rechnung gestellt.

  • Rechnungen von Mal2wo Events ohne Fälligkeitsangabe sind binnen 14 Tagen ab Zugang der Rechnung ohne Abzug zahlbar. Hat Mal2wo Events dem Veranstalter ein Zahlungsziel oder eine sonstige Kreditierung gewährt und gerät der Veranstalter damit oder mit anderen Zahlungsverpflichtungen gegenüber Mal2wo Events in Rückstand, so können das Zahlungsziel bzw. die sonstige Kreditierung widerrufen und sämtliche Forderungen sofort fällig gestellt werden. Bei Zahlungsverzug ist Mal2wo Events berechtigt, die jeweils geltenden gesetzlichen Verzugszinsen zu berechnen.  Dem Veranstalter bleibt der Nachweis eines niedrigeren, Mal2wo Events des einen höheren Schadens vorbehalten.

  • Der Veranstalter kann gegenüber Forderungen von Mal2wo Events erst nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen aufrechnen bzw. insoweit ein Zurückbehaltungsrecht ausüben.

IV. Rücktritt von Mal2wo Events

 

1) Falls und soweit mit dem Veranstalter die Leistung von Vorauszahlungen vereinbart ist und der Veranstalter diese auch innerhalb einer von Mal2wo Events gesetzten angemessenen Nachfrist mit Ablehnungsandrohung nicht leistet, ist Mal2wo Events nach seiner Wahl berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten oder Schadensersatz wegen Nichterfüllung zu verlangen. Für die Bemessung des Schadens gilt Ziffer V. entsprechend.

 

2) Ferner ist Mal2wo Events berechtigt, aus sachlich gerechtfertigtem Grund vom Vertrag zurückzutreten, beispielsweise falls:

 

  • höhere Gewalt oder andere von Mal2wo Events nicht zu vertretenden Umstände die Erfüllung des Vertrages unmöglich machen oder für das Mal2wo Events unzumutbar erschweren;

  • Veranstaltungsorte unter irreführender oder falscher Angabe wesentlicher Tatsachen, z.B. zur Leistungsart des Veranstaltungsort, bestellt wurden;

  • Mal2wo Events begründeten Anlass zu der Annahme hat, dass die Inanspruchnahme der Lieferungen und Leistungen von Mal2wo Events die Sicherheit oder das Ansehen von Mal2wo Events in der Öffentlichkeit gefährden kann, ohne dass dies dem Herrschafts- bzw. Organisationsbereich von Mal2wo Events zuzurechnen ist;

3) Bei berechtigtem Rücktritt von Mal2wo Events hat der Veranstalter keinen Anspruch auf Schadensersatz.

 

4) Sollte bei einem Rücktritt nach obigen Ziff. 2 oder 3 ein Schadensersatzanspruch von Mal2wo Events gegen den Kunden bestehen, so kann Mal2wo Events den Anspruch pauschalieren. Ziff. V., 2) gilt in diesem Fall entsprechend.

 

V. Rücktritt/ Stornierung des Veranstalters

 

1) Sollte die Veranstaltung aus vom Auftraggeber zu vertretenden Gründen ausfallen oder von diesem abgesagt werden, so erhält Mal2wo Events bei Bekanntgabe des Ausfalles

  • 4 Stunden Mindeststundensatz bei Absage im Zeitraum von bis zu 5 Werktage vor geplantem Veranstaltungsdatum

  • 2) Diese Fristen gelten, sollte nichts anderes im Dienstleistungsvertrag vereinbart sein.

 

3) In jedem Fall sind die bei Dritten veranlassten Leistungen durch den Veranstalter zu zahlen, falls einer kostenfreien Stornierung der Veranstaltung für diese Leistungen nicht zugestimmt wird und Mal2wo Events entsprechende Stornierungsgebühren in Rechnung gestellt werden.

 

4) Dem Veranstalter steht der Nachweis frei, dass der oben genannte Anspruch nicht oder nicht in der geforderten Höhe entstanden ist. Mal2wo Events bleibt der Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten.

 

5) Ein kostenfreier Rücktritt des Kunden von dem mit Mal2wo Events geschlossenen Vertrag bedarf der schriftlichen Zustimmung von Mal2wo Events

 

X. Haftung und sonstige Pflichten des Veranstalters

 

1) Der Veranstalter haftet für alle Schäden am Veranstaltungsort und dessen Einrichtung, die durch den Veranstalter, Veranstaltungsteilnehmer, Besucher der Veranstaltung, Mitarbeiter des Veranstalters oder seinem Bereich zuzuordnende sonstige Dritte verursacht werden. Dem Veranstalter obliegt der Beweis dafür, dass ein schuldhaftes Verhalten nicht vorgelegen hat.

 

2) Für die Veranstaltung notwendige behördliche Erlaubnis hat sich der Veranstalter rechtzeitig auf eigene Kosten zu verschaffen. Ihm obliegt die Einhaltung öffentlich-rechtlicher Auflagen und sonstiger Vorschriften.

 

3) Mal2wo Events kann bei begründetem Anlass die Stellung angemessener Sicherheiten verlangen, die über die Vorauszahlungspflicht in III.6) hinausgehen.

 

XI. Schlussbestimmungen

  • Änderungen und Ergänzungen des Vertrags über die Anmietung von Veranstaltungsräumen oder dieser Geschäftsbedingungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

  • Erfüllungs- und Zahlungsort ist Köln.

  • Ausschließlicher Gerichtsstand auch für Scheck- und Wechselstreitigkeiten ist das Gericht des in Ziff. XI., 2) genannten Erfüllungsortes. Dessen Zuständigkeit wird hiermit in jedem Fall auch im Verhältnis zu denjenigen Veranstaltern vereinbart, die die Voraussetzungen des Paragraphen 38 Abs. 1 ZPO erfüllen und/ oder die keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland haben.

  • Es gilt deutsches Recht. Die Anwendung des UN-Kaufrechts und des Kollisionsrechts ist ausgeschlossen.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Veranstaltungen unwirksam oder nichtig sein, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die Parteien werden in diesem Fall eine neue Regelung vereinbaren, die der Unwirksamen in ihrem Sinngehalt möglichst nahe kommt.

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